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Porsche 911 Erlkönig auf Testfahrt

26 min 51 sec ago

Ein Nachfolger für den Porsche 911 zu schaffen ist sicherlich kein Kindergeburtstag. Aber auch die berühmteste Sportwagenbaureihe kann es sich nicht leisten auf der Stelle zu treten. Das Gegenteil zeigt sich anhand der brandneuen Schnappschüsse die heute auf dem Nürburgring gemacht worden sind und einen 911 Erlkönig fast komplett ohne Tarnfolie zeigen.

Der Porsche hat hohe Erwartungen zu erfüllen

Porsche 911.
Copyright: Automedia

Obwohl die aktuelle Baureihe schon 2015 ein „Update 911.2“ erhielt, samt weiterentwickelten Motoren mit Turbo, liegt die Markteinführung nun mittlerweile Sieben Jahre zurück. Fast gehört der aktuelle 911 zum alten Eisen.

Der neue 911 soll eine neue modulare Plattform erhalten zusammen mit einer umfangreichen Motorenpalette, inklusive einem Hybridantrieb als Weltpremiere. Während das Debut für den voll-elektrischen Mission E immer näher rückt, werden andere Porsche Modelle wie der Panamera oder der neue 911 ihre Motoren mit elektrischer Power erweitern um Performance und Effizienz zu verbessern. In den Schnappschüssen kann man einen Ladestutzen erkennen, wo vermutlich kein fossiler Brennstoff eingefüllt wird.

Da elektrische Antriebskonzepte nach wie vor hohes Gewicht aufweisen, ist es gerade für Sportwagen schwierig  auf Verbrennungstechnologie zu verzichten. Aber auch ein Porsche 911 muss sich früher oder später anpassen, denn auch Supersportwagen mit Elektroantrieb sind immer weniger einer Seltenheit sein . Dennoch wird der 911 nach wie vor ein 911 bleiben.

 

 

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Citroen Berlingo: Französischer Familienfreund

2 hours 9 min ago

Kinderlieb ist er allemal, der Berlingo von Citroen. Von dem französischen Familien-Transporter erblickt nun die dritte Generation das Licht der Welt. Eckig, praktisch und bequem ist auch der jüngste Hochdach-Kombi geworden.

Bautechnisch viele Fortschritte

Familien-Kutsche auf Französisch: Den Citroen Berlingo gibt es in den Konfektionsgrößen „M“ und „XL“.
Copyright: Citroen

Zum Beispiel durch die verbesserte Modularität mit drei einzelnen Rücksitzen, die nach dem System „Magic Flat“ mit einem einfachen Handgriff herausgenommen werden können. In Kombination mit dem umklappbaren Beifahrersitz entsteht so ein durchgehend flacher Boden mit einer Ladelänge von bis zu 2,70 Meter in der Länge „M“ und bis zu 3,05 Meter in der Länge „XL“. Zu einem Plus an Komfort führen auch zwei breite seitliche Schiebetüren mit absenkbaren, elektrischen Fensterhebern.

Viel Platz für fünf bis sieben Passagiere und größter Stauraum für Gepäck bei einfacher Belade-Technik – das sind die wichtigsten Qualitäten des Fahrzeugs. Dass ein so funktionelles Gefährt nicht unbedingt ein Hingucker für Auto-Enthusiasten geworden ist, versteht sich von selbst. Doch ganz unsportlich kommt die Familienkutsche nicht daher: Bei unserer Probefahrt im Umland von Paris erweist sich der Berlingo als beachtlich agil. Bei beherzten Lenkbewegungen schaukelt das Hochdach-Auto zwar merklich, doch verliert das weich und komfortabel abgestimmte Fahrwerk selbst in zügig genommenen Kurven nicht so leicht die Fassung. Wir wählten die Diesel-Motorisierung „BlueHDi 130“ mit 1,5 Litern Hubraum, 96 kW/130 PS und Achtgang-Automatik „EAT8“.

Der neue Berlingo bietet flottes Vorankommen

Hinter der Heckklappe verbirgt sich viel Raum: Fünf bis sieben Sitzplätze und jede Menge Möglichkeiten, um Gepäck zu verstauen.
Copyright: Citroen

Das geräumige Fahrzeug gibt sich spritziger als die moderaten technischen Eckdaten vermuten lassen. Als rasant kann man den Berlingo zwar nicht bezeichnen, doch souverän voran kommt er allemal, nicht nur in der Stadt, sondern auch auf Landstraßen und der Autobahn. Nun stehen bei einem solchen automobilen Praktiker nicht unbedingt Fahrleistungen im Fokus des Kundeninteresses, sondern die Alltagstauglichkeit und die Komfort-Eigenschaften. Und die sind vorzüglich. So verfügt der neue Berlingo über 28 Stauräume mit insgesamt 186 Litern für alle Dinge des täglichen Lebens. Diese Ablagefächer sind für die Zielgruppe sehr attraktiv, und eines ist geräumiger und raffinierter als das andere.

Im neuen Multifunktionsdach sind einige Funktionen vorheriger Generationen erhalten geblieben. Darüber hinaus bietet es ein zusätzliches Plus an Stauraum. Das Dach der neuen Generation punktet dank seines pfiffigen Designs mit 92 Litern Ladevolumen. So wartet es mit einem Ablagefach im Dachhimmel auf, das von den Rücksitzen (zweite Sitzreihe) oder vom Kofferraum (durch Öffnen der Heckscheibe) erreichbar ist und 60 Liter beziehungsweise zehn Kilogramm aufnehmen kann. Weitere Ablagemöglichkeiten bietet ein in Fächer unterteilter durchsichtiger Bogen, der über die gesamte Länge des Innenraums verläuft und normalerweise verschwendeten Platz sinnvoll nutzt; darin aufbewahrte Gegenstände sind von außen deutlich sichtbar. Zudem sind in der ersten Sitzreihe weitere Überkopf-Ablagefächer zu finden.

In Sachen Stauraum macht ihm keiner was vor

Große Klappe: In den Berlingo passt sehr viel hinein.
Copyright: Citroen

Der Berlingo verfügt zudem über zwei Handschuhfächer: ein unteres (je nach Version offen oder geschlossen) mit Platz für eine 0,75 Liter-Flasche und darüber eine „Top Box“, die dadurch Platz findet, dass der Beifahrer-Airbag im Dach integriert ist. Dieses Design schafft Raum für ein großes, geschlossenes Fach auf der Beifahrerseite im oberen Teil des Armaturenbretts. Die Top Box ist auch mit Kühlung (je nach Version) erhältlich, sie beinhaltet einen USB- sowie einen Audioanschluss. Citroen schafft hier Stauraum für Gegenstände in allen Größen und persönliche Dinge wie Münzen, Stifte, Taschentücher oder Fahrzeugpapiere. So gibt es verschiedene Ablagemulden, darunter ein Fach zum kabellosen Aufladen eines Smartphones (Induktion), ein offenes Ablagefach vor dem Touchscreen, ein geschlossenes Fach oberhalb des Kombiinstruments, ein Schubfach unter dem Fahrersitz, Getränkehalter und in zwei Bereiche unterteilte Türfächer.

Der Raum für die Fahrgäste verbreitet eine recht freundliche Atmosphäre. Er ist sehr hell dank großer Glasflächen (6,4 Quadratmeter), bestehend aus einer breiten Windschutzscheibe, Seitenfenstern, die in den Schiebetüren absenkbar sind, und hinteren Seitenscheiben. Das Glasdach ist mit einer elektrischen Sonnenblende abgeschattet. Für noch mehr Wohlbefinden und Komfort in der Nacht verfügt das Gefährt über einzelne Leselampen an den Rücksitzen und ein Umgebungslicht, das den durchsichtigen Teil des Ablagebogens im Dach erhellt.

Zahlreiche Features für die Innenausstattung

Den Diesel gibt es mit dem modernen Achtgang-Automatik-Getriebe EAT 8.
Copyright: Citroen

Der Neuling besitzt auch viele zeitgemäße Assistenzsysteme wie ein farbiges Head-up-Display, einen aktiven Spurhalteassistenten inklusive Lenkunterstützung und einen Aufmerksamkeits-Assistenten, der das Verhalten des Fahrers über eine Multifunktionskamera überwacht. Diese zählt, wie oft die Fahrbahnlinien überfahren werden. Seit seiner Einführung im Jahr 1996 wurde der Berlingo bisher weltweit über 1,7 Millionen Mal verkauft.

Mit bis zu 19 Assistenzsystemen, moderner Konnektivität sowie neuen Benzin- und Dieselmotoren, die bereits jetzt die zukünftige Abgasnorm Euro 6d-TEMP erfüllen, ist der Neue der praktische Begleiter für Familien und Freunde diverser Freizeitaktivitäten. Und die Preise? Los geht es bei 19.090 Euro für den kurzen Benziner mit 110 PS. Die längere Version XL kostet 1.400 Euro Aufpreis. Außer dem getesteten Selbstzünder gibt es noch eine Variante mit 102 PS und einen 130 PS starken Benziner.

Technische Daten Citroen Berlingo Blue-HDi 130 EAT8 Fünfsitziger Hochdach-Kombi Länge/Breite/Höhe/Radstand in mm 4.403/1.848/1,1.700/1.844 Leergewicht 1.505 – 1.585 kg zul. Gesamtgewicht 2.290 kg Kofferraumvolumen 775 l. Anhängelast 1.300 kg Tankinhalt 50 l. Motor Reihen-Vierzylinder Hubraum 1.499 ccm Leistung 96 kW/130 PS bei 3.750 U/min max. Drehmoment 300 Nm bei 1.750 U/min Höchstgeschwindigkeit 184 km/h Beschleunigung 0 bis 100 km/h 12,3 Sekunden Getriebe Achtgang-Automatik Antrieb Frontantrieb Durchschnittsverbrauch 4,3 l/100 km CO2-Ausstoß 115 g/km Abgasnorm Euro 6d-Temp Preis ab 29.590 Euro

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Range Rover Evoque Erlkönig samt Interieur

3 hours 6 min ago

Land Rover ist nur noch ein Jahr davon entfernt die zweite Generation des Evoque fertig zu stellen. Heute wurde er gesichtet im Norden von Arizona und erstmals könnte ein Blick auf Interieur des SUV geworfen werden.

Der neue Evoque ist eine Herzensangelegenheit für Land Rover

Range Rover Evoque.
Copyright: Automedia

Es ist deutlich zu erkennen, dass der neue Evoque im Innenraum Gestaltungselemente vom Range Rover Sport übernimmt. Der rotierende Shift-Knopf wurde nicht mehr weiterentwickelt und man fokussiert sich nun auf klassisches Shift-Design mit Active-Touch.

Man scheint viel Sorgfalt in den neuen Evoque investieren zu wollen. Das ist nicht verwunderlich, denn der SUV trug maßgeblich dazu bei, dass Land Rover nennenswert erfolgreicher auf dem Automobilmarkt wurde. Schließlich konnte JLR pro Jahr ungefähr 100.000 Einheiten absetzen und das wo der aktuelle Evoque bereits seit sechs Jahren auf dem Markt ist.

Erst Mild-Hybrid, dann Stromer

Range Rover Evoque.
Copyright: Automedia

Jaguar Land Rover hatte angekündigt ab 2020 jedes Modell als Stromer anbieten zu wollen. Da der neue Evoque wohl noch ein Jahr davor lanciert wird, wird man die elektrifizierte Variante wohl erst später seinen Kunden anbieten.

Allerdings muss auch gesagt sein, dass der Evoque das erste Modell der JLR-Gruppe ist, wo ein Mild-Hybrid Aggregat entwickelt wird. Angeblich soll dieser bereits kurz vor der Serienreife stehen. Neben einem 1.5-Liter Drei-Zylinder Ingenium Motor wird ein kleiner Elektromotor angeflanscht mit 48V.

Der aktuelle Evoque wurde optisch wie technisch kontinuierlich weiterentwickelt seit seiner Markteinführung, dennoch ist Design-Chef Gerry McGovern der Meinung, dass das Konzept im Grunde nicht neu gedacht werden muss und seine Key-Elemente behalten sollte, ohne dabei seine Eigendynamik zu verlieren. Die unverkennbare Kernform, abfallendes Dach und steigender Fensterkante, bleibt definitiv als Erkennungsmerkmal erhalten.

Unter dem Blechkleid sind Weiterentwicklungen zu vermelden

Range Rover Evoque.
Copyright: Automedia

Der neue Evoque (interne Kennung L551), wird als Plattform eine überarbeitete Version der D8-Bodengruppe erhalten, die im Moment JLRs einzige Bodengruppe ist für Fahrzeuge, die zunächst als Fronttriebler mit Quer-Bauweise konzipiert werden.

Die Überarbeitung der D8-Platform soll die Fahreigenschaften verbessern aber auch den Fahrkomfort für die Insassen. Dennoch bleiben die Außenmaße im Vergleich zur aktuellen Baureihe annähernd gleich.

Land Rover’s Präferenz für Vier-Zylinder Ingenium-Aggregate mit Turboladung werden auch auf den neuen Evoque übertragen werden. Als Diesel soll es einen 2.0-Liter Motor geben, der zwischen 148 und 237 PS leistet. Für das Gas-Aggregat stehen zwischen 237 und Pferde zur Verfügung.

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Honda Civic Limousine mit 1,6-Liter-Diesel

5 hours 21 min ago

Honda bringt in diesem Monat die Civic Limousine mit einem 1,6-Liter-Dieselmotor in den Handel. Der 1.6 i-DTEC verfügt über einen NOx-Speicherkatalysator und erfüllt die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Mit seinen 120 PS (88 kW) beschleunigt das Fahrzeug in 9,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Das maximale Drehmoment beträgt 300 Newtonmeter.

Die Civic-Einstiegsversion „Comfort“ startet bei 24 990 Euro

Honda Civic Limousine 1.6 i-DTEC.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

Der Civic Limousine 1.6 i-DTEC ist in den Ausstattungsvarianten „Comfort“, „Elegance“ und „Executive“ verfügbar. Die Einstiegsversion ist mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Fahrlichtautomatik, adaptiver Geschwindigkeitsregelung, beheizbaren Vordersitzen, einem 180-Watt-Audiosystem mit acht Lautsprechern, Start-Stopp-Funktion und Sicherheitspaket Honda Sensing ausgestattet. Die „Elegance“-Variante verfügt zudem über Honda Connect mit Garmin-Navigation, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Parksensoren und eine Rückfahrkamera. Die höchste Ausstattungsvariante „Executive“ wartet außerdem mit Glasschiebe- und Hebedach, Lederausstattung, Scheinwerfern in LED-Technik, einer kabellosen Handy-Ladestation, beheizbaren Rücksitzen und Honda Sensing mit Toter-Winkel-Assistent auf.

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Modellpflege Mercedes-Benz C-Klasse: Alle neu

6 hours 39 min ago

Der Tiefgang einer Modellpflege zur Mitte eines Produktlebenszyklus kann sehr unterschiedlich ausfallen. Mercedes-Benz will Missverständnissen vorbeugen und legt deswegen Wert auf die Feststellung, dass es bei der C-Klasse seit ihrem ersten Auftritt 1992 noch nie eine größere gegeben hat. Jedes zweite Teil – rund 6500 – habe man angefasst, hieß es jetzt bei der Vorstellung der aktuellen C-Klasse an der Mosel. Alle Varianten sind dabei: Limousine, T-Modell. Coupé und Cabrio sowie die AMG-Modelle. Die Einstiegspreise liegen zwischen 35 033 Euro und 61 850.

Neues Lenkrad mit viel Platz für Glanz und Gloria

Mercedes-Benz C 300 d.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Bei der Elektronik sind sogar 80 Prozent aller Teile und Elemente neu, weil nun die Infotainment- und Internetwelt aus der S-Klasse in die untere Mittelklasse aus Stuttgart einzieht. Außerdem werden neue Benzin- und Dieselmotoren in die C-Klasse einziehen. Beides schlägt in der Teile-Bilanz stark zu Buche. Gern verweisen die Damen und Herren vom Marketing darauf, dass die Modellpflege tiefergehend war als die weniger markanten Änderungen beim Äußeren erwarten lassen. Neu sind die Stoßfänger, die Kühlermaske und die Gestaltung des sichtbaren Innenlebens der beiden LED-Scheinwerfer-Systeme.

Innen springt einem gleich das neue Lenkrad der C-Klasse ins Auge. Es braucht viel Fläche fürs Unterbringen der Regler und Schalter sowie die neu hinzugekommene berührungssensitive Touch Control auf den Speichen des Lenkrads. Fläche schafft auch Platz für viel Glanz und Gloria auf den breiten Speichen und der dicken Nabe. Bei der Standard-Variante sowie den Varianten „Avantgarde“ und „Exclusive“ wirkt das eher aufdringlich, passt aber besser zur AMG-Line und in die AMG-Modelle. Ebenso augenfällig wirkt das optionale voll digitale Cockpit mit dem 12,3-Zoll-Bildschirm im Blickfeld des Fahrers und einem frei stehenden Zehn-Zoll-Touch-Screen in der Mitte der Armaturentafel. Neu ist das Multikontursitz-Paket für Limousine und T-Modell. Durch eine elektrisch angetriebene Pneumatikpumpe lassen sich dort die Seitenwangen und die Lordosenstütze einstellen. Für einen Massageeffekt im Lendenwirbelbereich sorgen pulsierende Luftkammern.

Noch öfter teilautonom fahren

Mercedes-Benz C 300 d.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die neue C-Klasse verfügt über die aktuellsten Fahrerassistenz-Systeme von Mercedes-Benz (siehe S-Klasse) und bietet damit bei der Aktiven Sicherheit ein deutlich höheres Niveau als ihr Vorgänger. Die C-Klasse kann daher in noch mehr Situationen teilautomatisiert fahren. Außerdem nutzt sie Karten- und Navigationsdaten für Assistenz-Funktionen. So kann der Aktive Abstands-Assistent Distronic als Teil des Fahrassistenz-Pakets den Fahrer in einer Vielzahl von Situationen streckenbasiert unterstützen und die Geschwindigkeit vorausschauend zum Beispiel vor Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren anpassen. Hinzukommen beim Aktiven Lenk-Assistenten ein Aktiver Spurwechsel-Assistent und der Aktive Nothalt-Assistent. Serienmäßig ist ein erweiterter Aktiver Brems-Assistent an Bord.

Weniger spektakulär, weil unsichtbar unter der Haube: die neuen Antriebe, bei den Benzinern der 1,5-Liter-Vierzylinder mit Twin-Scroll-Turbo und einem Mild-Hybrid-System aus Riemen-Startergenerator und 48-Volt-Insel im Bordnetz. Aus dessen Lithiumionen-Batterie werden Verbraucher wie die Wasserpumpe bedarfsgerecht versorgt und Energie für die elektrische Zusatz-Leistung (EQ-Boost) von rund 14 PS bereitgehalten. Im C 200 und im C200 4Matic bedeutet das 184 PS (135 kW) und ein maximales Drehmoment von 160 Newtonmetern. Ebenfalls neu ist die Zweiliter-Variante im C 300 mit 258 PS (190 kW) und 370 Nm. Weitere Benziner sind der C 160, der C 180 und der C 400 4Matic, ein Sechszylinder mit 333 PS (245 kW).

Motornahe Turbolader in C-Klasse

Mercedes-Benz C 220 d T-Modell.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Beim Beschleunigen kann EQ-Boost mit seinen zusätzlichen PS den kurzen Moment bis zum Aufbau des vollen Ladedrucks des Turboladers überbrücken. Der Boost wird auch genutzt, um während des Schaltvorgangs die Zieldrehzahl des Motors schnellstmöglich zu erreichen. Dadurch wird die Schaltzeit des Automatikgetriebes verkürzt. Weitere Vorteile sind der Segelbetrieb mit ausgeschaltetem Motor und das Rekuperieren mit intelligentem Motorstopp bei rollendem Fahrzeug.

Der V6-Biturbomotor im Mercedes-AMG C 43 4Matic bringt es mit 390 PS (287 kW) und 520 Nm nun auf 23 PS zusätzlich. Die beiden Turbolader sind motornah eingebaut und sprechen deswegen spontan an. Das maximale Drehmoment  der von 520 Newtonmetern steht von 2500 bis 5000 Umdrehungen pro Minute (UJ/min) zur Verfügung.

Ganz schön vorausschauend

Mercedes-Benz C 300 Cabriolet.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Bei den Dieselmotoren ist nun die Umstellung auf die neue Generation OM 654 abgeschlossen: Völlig neu sind die 1,6 Liter-Varianten im C 180 d mit 122 PS (90 kW) und 300 Nm und C 200 d mit Sechs-Gang-Handschalter und im C 200 d mit Neun-Gang-Automatik mit 150 PS (110 kW) und 360 Nm), außerdem der C 220 d mit 194 PS (143 kW) und 400 Nm sowie dessen Automatikversion. Um Nachfragen vorzubauen: Alle Motoren entsprechen den momentan strengsten Abgasvorschriften Euro 6d-TEMP.

Neu in der C-Klasse sind die optional erhältlichen Multibeam LED-Scheinwerfer. Im Vergleich zum bisher erhältlichen LED Intelligent Light-System sind Kreuzungslicht, Kreisverkehrlicht, Citylicht und Schlechtwetterlicht als neue Funktionen hinzugekommen. Im Fernlichtmodus erlaubt der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus dauerhaft eine weite Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer erkannt wird, der Fahrbahnverlauf gerade ist und die Fahrzeuggeschwindigkeit über 40 km/h liegt, wird das Ultra Range-Fernlicht eingeschaltet mit maximal 650 Metern Reichweite.

Technische Daten Mercedes-Benz C 300 Limousine Länge x Breite x Höhe (m) 4,69 x 1,81 x 1,45 Radstand (m) 2,84 Motor R4-Zyl.-Benziner, 1991 ccm Leistung 190 kW / 258 PS von 5800 – 6100 U/min Drehmoment max. 370 Nm bei 1800 – 4000 U/min Höchstgeschwindigkeit 250 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,9 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 6,9 – 6,5 l/100 km CO2-Emissionen (kombiniert) 158 – 148 g/km (Euro 6) Emissionsklasse Euro 6d-TEMP Leergewicht / Zuladung min. 1555 kg / max. 580 kg Kofferraumvolumen 455 Liter Räder / Reifen 7.0 J x 17 / 225/50 R 17W Wendekreis 11.2 m

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Mercedes-AMG A45 Erlkönig gesichtet

Thu, 21/06/2018 - 12:19

Die nächste Generation des Mercedes-AMG A45 wurde gestern während einer Testfahrt gesehen. Somit ist nun enthüllt, dass die Ingenieur von AMG mit einem neuen rassigen Sportler aus der Kompakt-Klasse antreten, um dem aktuellen Audi RS3 Sportback Paroli zu bieten. Das niedrige, geduckte Aussehen verweist auf die Performance Qualitäten dieses Erlkönigs.

400 PS und mehr

Mercedes-AMG A45.
Copyright: Automedia

Mercedes will nun auftrumphen indem man der A-Klasse das Kürzel AMG verleiht und die Power über die 400 PS-Marke schickt. Seit 2013 festigt der AMG AM45 konsequent seinen Ruf der leistungstärkster Kompakter. Der 2.0 Liter Vier-Zylinder mit Turboladung bietet zwischen 360 und 381 PS.

Mit dem neuen Mercedes-AMG A45 soll es noch weiter und höher zugehen, der Ende des Jahres offiziell vorgestellt werden soll. AMG-Chef Tobias Moers enthüllte, dass den Ingenieuren weitestgehend frei Hand gegeben worden ist um einen neuen Motor zu entwickeln, der in Sachen Leistung keine Wünsche offen lässt. Vor allem auch weil das aktuelle Aggregat an seine Optimierungsgrenze gekommen ist, insbesondere bei der Hitzeregulierung an den Zylinderköpfen.

Ein weiterer Aspekt für dieses große Vertrauen war, dass es sich als Fehlprognose erwiesen hat, kompakte Fahrzeuge mit dem Stern würden als leistungsgesteigerte AMG-Version auf dem Markt nur ein Nischendasein fristen. Sicherlich wird der neue AMG A45 kein Nischenfahrzeug bleiben.

 

 

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Rimac Automobili verkauft Anteile an Porsche

Thu, 21/06/2018 - 12:16

Porsche hat zehn Prozent der Technologie- und Sportwagenfirma Rimac Automobili übernommen. Das kroatische Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt selbst elektrische Supersportwagen her. Porsche strebt vor dem Hintergrund seiner Elektro-Offensive eine Entwicklungspartnerschaft mit Rimac an.

Es geht um Batterietechnologie im Hochspannungsbereich

Rimac C Two.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Rimac

Zuletzt hat Rimac auf dem Genfer Autosalon im März sein Elektrofahrzeug C Two präsentiert. Der Zweisitzer leistet knapp 2000 PS und kommt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 412 km/h. Den Sprint auf 96 km/h erledigt der Rimac C Two in unter zwei Sekunden, nach nicht einmal 4,5 Sekunden sind 160 km/h erreicht. Für die Beschleunigung aus dem Stand bis auf Tempo 300 vergehen 11,8 Sekunden. Der Hyper-Sportwagen soll eine Reichweite von 650 Kilometern nach dem NEFZ haben und kann durch ein 250-kW-Schnell-Ladesystem innerhalb einer halben Stunde auf 80 Prozent der Akkuladung geladen werden. Darüber hinaus entwickelt und produziert die Firma von Mate Rimac elektrische Hochleistungsantriebe und Batteriesysteme.

Insgesamt beschäftigt das schnell wachsende Unternehmen mit Sitz in Zagreb knapp 400 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte von Rimac liegen auf der Batterietechnologie im Hochspannungsbereich, dem Elektroantrieb sowie der Entwicklung von digitalen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine (HMI). Außerdem ist Rimac in der Entwicklung und Produktion von E-Bikes aktiv. Dieses Geschäft wurde 2013 in der Tochterfirma Greyp Bikes ausgelagert.

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Prototyp Mercedes-Benz EQC: Gewappnet fürs Elektro-Szenario

Thu, 21/06/2018 - 08:12

Druckvoll beschleunigt der schwere SUV aus der Kurve heraus, die Vorderräder drehen durch, aus dem Antrieb ertönt ein hochfrequentes Singen: Es geht äußerst zügig voran im EQC, dem kommenden Hoffnungsträger der Elektromarke Mercedes-EQ. In der Nähe von Almeria, weit im Süden Spaniens, nimmt Projektleiter Martin Hermsen Abstimmungsfahrten vor. Darf man Motor und Leistungselektronik bei Vollast hören oder nicht? Wieviel Schlupf lassen wir an der Vorderachse zu? Um diese Themen geht es im aktuellen Stadium.

Elektrifizierter GLC-Bruder

Prototyp des Mercedes-Benz EQC auf Erprobungsfahrt.
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Und um die Hitzeerprobung. Denn die Temperaturen erreichen tagsüber nahezu tropische Bereiche. Und wenn Batterien etwas zusetzt, dann ist es große Hitze oder Kälte. Hermsen sieht es mittlerweile entspannt. Die Performance entspräche den Erwartungen, es gebe im Fahrbetrieb praktisch keine Einschränkungen. Langes Parken in der Sonne stelle ohnehin kein Problem dar – schließlich sind die Akkus an der Unterseite des Fahrzeugs montiert.

Noch zieren den Mercedes-Benz EQC nicht nur Tarnfolien, sondern auch dreidimensionale Verkleidungen. Sie können jedoch nicht verbergen, wie nahe sich das neue Modell am Mercedes-Benz GLC befindet. Tatsächlich teilen sich beide nicht nur die gleiche Plattform, sondern auch zahlreiche Komponenten. Doch der EQC verfügt über eine eigenständige Kühlermaske und spezifisch gestaltete Scheinwerfer, die Schulter ist im Gegensatz zum GLC sanft abgerundet, der hintere Überhang um zehn Zentimeter gewachsen. Das leicht coupéhaft abfallende Dach wird beim Prototypen durch ein Bullauge kaschiert, und am Heckabschluss setzt ein schlankes, horizontales Leuchtenband futuristische Akzente.

Die Spitze für längere Zeit halten

Prototyp des Mercedes-Benz EQC auf Erprobungsfahrt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Durchaus vertraut wirkt das Interieur: Armaturenträger und Mittelkonsole kommen vom GLC, gleiches gilt für die Sitzmöbel. Doch die Instrumentierung ist viel moderner ausgeführt: Hier setzt Mercedes-EQ auf Elemente aus der neuen A-Klasse, und die „Kobra“ auf der Mittelkonsole weicht dem Touchpad neuester Generation. Luftausströmer und Ziernähte sind in Roségold ausgeführt, und die Oberseite von Armaturentafel und Türverkleidungen schimmert metallisch.

Der konventionelle Wählhebel für den Antrieb kommt wiederum aus dem Baukasten: Hermsen legt die Fahrstufe D ein und gibt Strom. 408 PS (300 kW) leistet der Antrieb, jeweils 204 PS (150 kW) erzeugen die Motoren an Vorder- und Hinterachse, es gibt nur eine Fahrstufe. Die reicht für den Spurt von null auf 100 km/h in hervorragenden fünf Sekunden – und eine Höchstgeschwindigkeit, die sich im Bereich von 180 bis 200 km/h bewegt. Das ist in Anbetracht der Motorleistung nicht viel, aber Daimler hat den Anspruch, dass die Spitze auch über einen längeren Zeitraum gehalten werden kann. Der Standard-Sprint auf 100 km/h soll zehnmal in Folge gelingen. Ein Tesla schafft das nicht.

Für jedes Szenario gewappnet

Prototyp des Mercedes-Benz EQC auf Erprobungsfahrt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Mit seinem tiefen Schwerpunkt liegt der EQC gut auf der Straße, das Einlenkverhalten wird jedoch durch das hohe Fahrzeuggewicht etwas beeinträchtigt: Eher 2,5 als 2,0 Tonnen dürfte dieser SUV auf die Waage bringen. Dafür rollt er komfortabel ab, die Federung pariert auch schlechte Wegstrecken gekonnt. Weit ins Gelände sollte man sich trotzdem nicht vorwagen: Die Bodenfreiheit liegt wegen der voluminösen Akkus lediglich auf dem Niveau eines T-Modells der E-Klasse.

Im September wird der EQC enthüllt, nächstes Jahr rollt er zu den Händlern – zu Preisen, die sich um die 80 000 Euro bewegen dürften. Damit liegt er bei dem kommenden Audi e-Tron und dem Jaguar I-Pace – sowie der Einstiegsvariante der Großraumlimousine Tesla Model X und den Spitzenversionen des Tesla Model 3 (sofern es irgendwann auf den Markt kommt).

Übrigens wird es dann auch möglich sein, die unterschiedlichen Antriebskonzepte perfekt zu vergleichen: Mercedes-Benz bringt nämlich auch einen GLC-Hybrid mit Wasserstoff-Brennstoffzelle auf den Markt. Und schon heute gibt es den GLC mit klassischem Otto- oder Dieselantrieb sowie als Plug-in-Hybrid mit Ottomotor. Kein Zweifel: Daimler ist für jedes Szenario gewappnet.

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Opel Ampera-e: Stormtroopers Dienstfahrzeug

Thu, 21/06/2018 - 07:50

Es hat etwas gedauert, bis uns klar war, woran uns der streng in schwarz-weiß gehaltene Opel Ampera-e vor unserer Tür erinnert. Vor allem die glänzend weißen, gewölbten Flächen mit starken schwarzen Akzenten sehen aus, als hätte George Lucas den Ampera-e als Dienstwagen für die Stormtrooper von „Star Wars“ entwickelt. Aber soweit wollten die Designer des Ampera sicher nicht in die Fiction-Kiste greifen. Der Ampera ist für uns heutige Realisten gedacht – als ein rein batterieelektrischer Personenwagen, mit dem man sich auch schon einmal weiter von daheim weg wagen kann.

Seiner Generation voraus

Opel-Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Über die Reichweite informiert die große digitale Anzeige im Blickfeld des Fahrers so, wie uns die Rentnerversicherung über unsere Rente ins Bild setzt: Wenn die Bedingungen bei voll geladener Batterie so bleiben, dann sind bei unserem Exemplar 340 km drin, bei vorsichtiger Fahrweise knapp mehr als 400 und bei starker Beanspruchung werden immerhin 280 km möglich. Offenbar hält uns der Bordcomputer bei diesen Werten die Fahrweise derer vor, die sich vor uns mit dem Ampera versucht haben. Die waren offenbar mehr an hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten als an großer Reichweite interessiert.

Wir hatten jedenfalls keine Bedenken, Touren von knapp über 300 km in Angriff zu nehmen, wobei die Anzeige uns am Ende immer noch beruhigende Restreichweite ankündigte. Der Aktionsradius ist also rund doppelt so groß wie bei vielen Wettbewerbern seiner Generation. Den ersten Auftritt hatte der Ampera nämlich bereits vor zwei Jahren, damals als Bolt, einem Modell der Massenmarke Chevrolet von General Motors (GM).

Preislich deutlich über den Angaben bei der Bolt-Premiere

Opel Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Da war doch etwas mit General Motors und der französischen Groupe PSA? Opel hat inzwischen angekündigt, dass seine Modelle in Zukunft nicht mehr mit dem GM-Assistenzsystem On Star, sondern mit dem PSA-Equivalent ausgestattet werden. Das legt die Frage nahe, wie lange die französische Konzernmutter gedenkt, sein Elektromobil bei GM zuzukaufen. Man hört, in diesem Jahr sollen in Deutschland insgesamt 1000 Ampera-e zugelassen werden. Aus Rüsselsheim hört man, Opel werde so viele Ampera-e von GM kaufen wie nur möglich und ab November könne er wieder bestellt werden.

Der Preis für den fast komplett ausgestatteten Opel Ampera-e Ultimate von 48 385 Euro liegt auch bei vollständiger Anrechnung der deutschen Maximal-Prämie von 4000 Euro immer noch deutlich über dem Preis von 35 000 US-Dollar, den Medien bei der Bolt-Premiere nach Deutschland meldeten und dabei gern übersahen, dass dieser Preis keine Verkaufssteuern enthielt und auch nicht die – noch – geltende 20 Prozent Einfuhrsteuer für US-Fahrzeuge nach Europa.

Beeindruckende Wucht

Opel-Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Verglichen mit den Modellen des sogenannten Elektro-Pioniers Tesla gehört – gemessen an Leistung, Reichweite und Preis – der Bolt alias Ampera e zu den günstigen E-Mobilen hierzulande und in den USA. Rund zehn Zentimeter kürzer als ein Volkswagen Golf bietet er vergleichbar viel Raum für bis zu fünf Passagiere und Gepäck. Ein vergleichbar gut ausgestatteter E-Golf mit einer nur gut halb so großen Batterie liegt ebenfalls bei mehr als 40 000 Euro. Er bietet Golf-Eigenschaften mit Elektroantrieb. Für den Ampera e dagegen haben seine Designer eine Form entwickelt, die sich im Chevrolet- und Opel-Angebot nicht wiederholt: ein kleiner Van mit kurzer Front, langer flach stehender A-Säule, einem hohen Dach, einem steil abfallenden Heck, kurzen Überhängen vorn und hinten sowie großen Rädern, die für ein mächtiges Drehmoment sprechen.

Laut technischen Daten drehen von Anfang an 360 Newtonmeter an den Michelin X Green-Reifen der Dimension 215/50 R 17. Die Wucht beeindruckt auch bei diesem E-Mobil. Wer braucht schon Motorsound, wenn er so viel Spurtkraft erlebt, jedenfalls außergewöhnlich viel auf den ersten Metern. Der Ampera-e beschleunigt in 3,2 Sekunden von 0 auf 50 km/h. Das drückt einen so in den Sitz, wie man es bei einem Kompakten nicht erwartet. Aber auch der normale Sprintwert von 0 auf 100 km/h beeindruckt in dieser Fahrzeugklasse: 7,3 Sekunden.

Schnellstartender Leisetreter

Opel Ampera-e.
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Der sportliche Fahrer kennt das Risiko des vollen Krafteinsatzes; der Fahrer des Elektroautos denkt eher an die Reichweite und erinnert sich an die Aussagen, auch ein Tesla könne eine volle Beschleunigung von 0 bis zur Höchstgeschwindigkeit nur einmal pro Batteriefüllung bringen. Beim Ampera-e ist die Höchstgeschwindigkeit auf 150 km/h beschränkt – Luft nach oben bei der deutschen Autobahn-Richtgeschwindigkeit, aber nicht genug für Langstreckenrennen.

Ampelsprints können auch Spaß bringen, jedenfalls über die ersten Meter. Danach bezieht der Ampera-e Fahrer sein Vergnügen aus anderen Eigenschaften seines E-Mobils. Vom Antrieb hört man so gut wie nichts. Und auch die Reifen geben den Leisetreter. Die Antriebs- und Abrollgeräusche sind erstaunlich gering. Dafür lässt das Fahrwerk bei kurzen Stößen deutlich von sich hören. Das Fahrwerk des Ampera ist hart gedämpft, vielleicht wegen der 430 kg schweren Batterie im Keller (Unterflurtrog).

Eine andere Art des Vergnügens

Opel Ampera-e.
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Die Masse im Keller sorgt für einen extrem tiefen Schwerpunkt, was natürlich in Kurven weniger Wanken bedeutet, die Räder auf der Straße hält und den Überschlag verhindert. So war das einst auch bei der A-Klasse von Mercedes-Benz gedacht, deren Batterie ebenfalls im Keller – dem sogenannten Sandwich – lag und auch beim Design als Vorbild für den Ampera e gedient haben könnte. Wäre sie nicht zu einem Benziner umgebaut worden, hätte die Batterie im Keller geholfen, den Elchtest zu bestehen und wir hätten heute kein ESP in unseren Autos. Merkwürdig nur, dass in der Aufzählung der Serienausstattung des Ampera e das ESP fehlt, wohl deshalb, weil das System in den USA längst Pflicht ist.

Egal. Der Opel Ampera e bringt seinem Fahrer Spaß – eben eine andere Art des Vergnügens als ein Achtzylinder. Er ist mit einem Wendekreis unter 11 Metern und einer Länge von 4,17 Metern handlich. Die langen A-Säulen schränken die Sicht seitlich nach vorn ein, was durch die kleinen Dreiecksfenster nur wenig verbessert wird. Doch daran gewöhnt sich der Fahrer schnell.

Technische Klasse, die bei den Materialien fehlt

Opel Ampera-e.
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Ganz so schnell sattsehen wird er sich bei der Armaturentafel seines E-Opels nicht. Die beiden Bildschirme – einer im Blickfeld des Fahrers, ein größerer in der Mitte über der Mittelkonsole – präsentieren die Daten des Autos in strahlenden Farben, wie es sich für einen Vorgriff auf Star Wars-Welten gehört. Von hier aus und mit den Tasten am Lenkrad lässt sich das beim Ultimate-Modell fast komplette Angebot an Fahrer-Assistenzsystemen, Infotainment und Concierge-Services steuern. Was die Technik an Klasse bietet, fehlt auf der anderen Seite bei den Materialien. Vielleicht dient der breite Einsatz von Hartplastik der Gewichtseinsparung.

Das Ziel ist offenbar erreicht. Mit einer 430 kg schweren Batterie bei einem Leergewicht von nur rund 1600 kg zu landen, verdient Respekt. Dafür fällt die Zuladung mit 428 kg für europäische Verhältnisse eher knapp aus für ein Fahrzeug, dass bis zu fünf Personen und Gepäck transportieren können soll. Erstaunlicherweise fehlt ein Navigationssystem. Dafür bietet der Ampera-e Komfortelemente, auf die Elektroauto-Hersteller des Verbrauchs wegen sonst gern verzichten: Klimaautomatik, Lenkradheizung, beheizbare Sitze auch hinten.

Kein übertriebenes Marketingsprech

Opel Ampera-e.
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Unser Fazit: Der Opel Ampera-e zählt in seiner Klasse zu den komplettesten Angeboten. Verzicht ist hier jedenfalls nicht angesagt. Eher bildet der Opel Ampera ein gelungenes Beispiel eines Elektroautos, bei dem die Käufer sich von den gelernten Erwartungen an ihren Personenwagen nicht verabschieden müssen, wenn sie sich für ein Elektroauto entscheiden. Opel hatte seinen Ampera-e als Quantensprung angekündigt. Oft schon konnten wir einen solchen Auftritt als übertriebenes Marketingsprech abtun. Beim Ampera-e von heute geht das nicht. Aber alles fließt – sagte das nicht Han Solo in Folge neun?

Technische Daten Opel Ampera-e Ultimate Länge x Breite x Höhe (m) 4,17 x 1,85 (mit Spiegeln 2,04) x 1,60 Radstand (m) 2,6 Elektromotor Leistung 150 kW / 204 PS Max. Drehmoment 360 Nm sofort Batterie Lithiumionen, 60 kWh, Unterflurtrog, 430 kg Höchstgeschwindigkeit 150 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 50 km/h in 3,2 s; 0 auf 100 km/h Durchschnittsverbrauch nach NEFZ 14,5 kWh/100 km Reichweiten nach NEFZ 520 km/ nach WLTP 380 km Effizienzklasse A+ CO2-Emissionen Betrieb vor Ort keine Emissionen Leergewicht / Zuladung min. 1641 kg / max. 428 kg Kofferraumvolumen 381 Liter, erweiterbar auf 1271 Liter Wendekreis 10,9 m Räder / Reifen 6,5 J x 17 / 215/50 R 17 Ampera E Ultimate 48 385 Euro Ampera Plus (ab zweitem Halbjahr) Basispreis 42 990 Euro

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Kommentar: Der Komödien-Stadler

Wed, 20/06/2018 - 14:23

Die Schere innerhalb unserer Gesellschaft geht immer weiter auseinander. Und die Entwicklung nimmt zum Teil groteske und bedenkliche Formen an. Jüngstes Beispiel: Audi-Vorstand Rupert Stadler wird wie ein Schwerverbrecher einkassiert und zur U-Haft weggeschlossen. Doch was kommt als Nächstes? Ein Kommentar.

Ist Stadler wirklich der Bösewicht?

Der Mann ist ein mächtiger Manager und lenkt seit vielen Jahren die Geschicke der Marke mit den vier Ringen. Und das mit großem Erfolg. Rupert Stadler ist Aufsichtsrat beim Deutschen Fußball-Meister Bayern München und überall respektiert. Nun wird man den Eindruck nicht los, als handele es sich bei dem Vorstand um einen finsteren Bösewicht à la Hollywood. Als sei er bei Rot über die Kreuzung gefahren und habe mit seinem A8 ein kleines Kind totgefahren. Oder hat er eine Bank überfallen und Geiseln genommen? Pustekuchen! Verdunkelungsgefahr in der unsäglichen Diesel-Affäre, heißt es.

Irgendwie stimmen in der deutschen Rechtssprechung die Relationen nicht mehr, mag man dabei denken. Das mussten vor Rupert Stadler auch andere Säulen der Gesellschaft am eigenen Leib erfahren. Postchef Klaus Zumwinkel beispielsweise oder der einstige Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff, den der Knast krank und kaputtgemacht hat. Auch an Tennis-Vater Peter Graf oder Bayern-Boss Uli Hoeneß wurde ein solches Exempel statuiert.

Warum werden nicht die Konzerne bestraft?

Warum hat man sie weggesperrt? Wäre es nicht sinnvoller gewesen, ihnen eine doppelte Geldstrafe aufzubrummen und die vielen Millionen einer guten Sache zukommen zu lassen? Nein, denn der kleine Mann will, dass die da oben jetzt bezahlen müssen, egal wofür. Der Spaltpilz vergiftet unsere Gesellschaft jeden Tag ein bisschen mehr. Und die Gerichte hecheln scheinbar nur noch hinterher. Es bereitet so manchem offenbar eine Freude, wenn Wirtschaftsbosse bei Nacht und Nebel von schwerbewaffneten Beamten abgeführt werden.

Auch für Rupert Stadler ging der Daumen jetzt nach unten. Das ist, wenn man die Fakten sprechen lässt, sicher vertretbar. Die deutschen Autobauer, allen voran der VW-Konzern, haben nun mal im großen Stil getrickst und geschummelt. Warum allerdings packt die Politik diese Konzerne nicht da, wo es am meisten wehtut: am Geldbeutel? Die Autobauer übernehmen die kompletten Kosten für die Umrüstung der betroffenen Diesel-Fahrzeuge, Software und Hardware versteht sich. Dazu gibt es noch einen gigantischen Bußgeld-Fonds von 100 Milliarden Euro, dessen Aufgabe es ist, Umweltprojekte zu fördern.

Aber nein, auf diese Idee kommt ja niemand. Dabei wäre es so einfach. Stattdessen werden weiterhin einzelne Manager an den Pranger gestellt. Nur: Das macht keinen Diesel sauberer. Rupert Stadler sitzt dennoch in Untersuchungshaft und ist solange von allen Vorstandsaufgaben beurlaubt. Warten wir mal ab, wie dieser Komödienstadel ausgeht.

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Abraham Schot übernimmt für Rupert Stadler

Wed, 20/06/2018 - 14:05

Abraham Schot (56), Rufname Bram, übernimmt kommissarisch den Vorstandsvorsitz von Audi. Der Vertrieb- und Marketingvorstand springt für Rupert Stadler ein, der seit gestern auf Anordnung der Münchener Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft ist. Die Justiz wirft ihm frühzeitiges Wissen um manipulierte Abgassoftware in Dieselfahrzeugen vor und den Verkauf der betroffenen Autos nicht gestoppt zu haben. Stadler hatte den Aufsichtsrat gebeten, ihn bis zur Klärung des Sachverhalts vorübergehend von seinen Aufgaben zu entbinden.

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Skoda Kodiaq RS legt schon mal die schnellste Runde hin

Wed, 20/06/2018 - 09:26

Auf der legendären Nürburgring-Nordschleife hat Rennfahrerin Sabine Schmitz mit dem Skoda Kodiaq RS (Rallye-Sport) den neuen Rundenrekord für siebensitzige SUV aufgestellt. Sie durchfuhr den 20,8 Kilometer langen Kurs in 9:29,84 Minuten. Seine Weltpremiere feiert das 239 PS (176 kW) starke Modell mit dem 2,0-Liter-Bitrubo-Diesel, Allradantrieb und adaptivem Fahrwerk Anfang Oktober auf dem Pariser Autosalon.

Mehr als 30.000 Runden auf der Nordschleife

Sabine Schmitz stellte mit dem Skoda Kodiaq RS einen Rundenrekord für siebensitzige SUV auf dem Nürburgring auf.
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Sabine Schmitz fährt regelmäßig in der Langstreckenmeisterschaft (VLN) und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: 1996 gewann sie den Eifelklassiker als erste Frau und wiederholte diesen Erfolg im Folgejahr. Als langjährige Fahrerin des „Ring-Taxis“ und als Moderatorin diverser Autoformate wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Bis heute, so schätzt Schmitz, ist sie mehr als 30 000 Runden auf der Nordschleife gefahren.

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Renault eröffnet Laden rund um Elektromobilität

Wed, 20/06/2018 - 08:52

Den Autobauer Renault und die deutsche Hauptstadt verbindet eine lange Tradition. Schon als Kaiser Wilhelm II. an der Spree regierte, eröffneten die geschäftstüchtigen Franzosen im Zentrum Berlins ihre erste Auslandsniederlassung. Vor 111 Jahren war das und vom nachhaltigen Einfluss des Nachbarlandes auf die Mitte Berlins künden noch heute lokale Namen wie Französischer Dom oder Französische Straße.

Das Thema Elektromobilität noch näher zum Kunden bringen

Eröffnung des „Electric Vehicle Experience Center“ von Renault in Berlin.
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Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Renault Deutschland AG gemeinsam mit einem örtlichen Händler der Marke die Nähe zur firmenhistorischen Stätte am Gendarmenmarkt suchte, als es um die Realisierung eines in Europa noch sehr seltenen Projekts ging. Nach der Premiere in Stockholm ist Berlin nun Heimat des zweiten „Electric Vehicle Experience Center“ geworden. Entsprechend der gewachsenen Internationalität der deutschen Hauptstadt trägt das Erfahrungszentrum für elektrische Fahrzeuge einen englischsprachigen Namen und will alle Aspekte emissionsfreier Mobilität kundenkonform behandeln und präsentieren.

Mit diesem Angebot, sagt Gilles Normand als Vizepräsident für Elektrofahrzeuge in der Renault-Gruppe, „unterstreichen wir nachhaltig unser Engagement und bringen gemeinsam mit unserem Vertriebspartner das Thema Elektromobilität noch näher zum Kunden“. In dem 145 Quadratmeter großen Ladenlokal an der Markgrafenstraße 32 wird nicht nur die aktuelle elektrische Fahrzeugflotte der Marke gezeigt, sondern auch eine interaktive und multimediale Erlebnistour zur Elektromobilität. Fragen zu Infrastruktur und Lademodi, zu regionalen Besonderheiten und Förderrichtlinien sollen in dem Center kompetent beantwortet werden.

Renault will nicht in Lade-Infrastruktur investieren

„Electric Vehicle Experience Center“ von Renault in Berlin.
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Was die Verbesserung der Lade-Infrastruktur angeht, hält man bei Renault allerdings nichts von dem Weg, den andere Pkw-Hersteller eingeschlagen haben. Eine Kooperation mit einem Ladenetz-Betreiber hält der Vorstandschef der Renault Deutschland AG, Uwe Hochgeschurtz, nicht für angebracht. Es sei „nicht unbedingt notwendig, dass wir da mit einsteigen“, sagte er am Rande der Eröffnungsveranstaltung. Derzeit würden rund 80 Prozent der Elektro-Kunden ihre Autos zuhause oder an der Arbeitsstätte laden. Er rechnet damit, dass die steigende Nachfrage der E-Auto-Nutzer dazu führen werde, dass Investoren den Markt entdecken und mittelfristig entsprechende Angebote aufbauen.

Als Hotspot deutscher Elektromobilität ist die Hauptstadt bisher nicht aufgefallen. Schätzungsweise 4000 bis 5000 stromgetriebene Pkw sind in dem „B“-Zulassungsbezirks unterwegs, die wenigen öffentlichen Ladesäulen chronisch überbelegt. Das Carsharing-Angebot „Multicity“, das der Renault-Konkurrent PSA mit 200 Elektrokleinwagen und einer Partnerfirma in Berlin initiiert hatte, wurde 2017 eingestellt.

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Volvo bringt den langen S90 auch nach Deutschland

Wed, 20/06/2018 - 08:20

Mit dem S90L Excellence bringt Volvo seine luxuriöse Top-Version künftig auch auf den deutschen Markt. Mit zwölf Zentimetern mehr Länge und einer exklusiven Ausstattung erfüllt er auch die Ansprüche an eine Chauffeurslimousine. Den Volvo S90L Excellence gibt es ausschließlich als Plug-in-Hybrid T8 Twin Engine AWD mit 390 PS (288 kW) Leistung.

Umfangreiche Top-Ausstattung

Volvo S90L Excellence.
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Die Rückbank der Standardversion weicht beim L zwei Nappaleder-Einzelsitzen mit Massage- und Belüftungsfunktion sowie elektrisch einstellbaren Fußauflagen. Ausklappbare Bordtische, temperierte Getränkehalter, ein beleuchtetes Kühlfach und exklusive Kristallgläser der schwedischen Manufaktur Orrefors komplettieren die luxuriöse Ausstattung im Fond. Als zentrale Bedieneinheit für Sitzbelüftung, Massagefunktion und Klimatisierung dient den Passagieren auf den Rücksitzen ein spezieller 11,4-cm-Touchscreen. Ebenfalls zur Serienausstattung gehören eine Ambientebeleuchtung, ein Panorama-Glas-Schiebedach mit integriertem, stufenlos einstellbarem Sonnenschutz sowie eine Vier-Zonen-Klimaautomatik mit getrennter Klimaregelung für Fahrer, Beifahrer sowie die Fondpassagiere rechts und links. Den passenden Fahrkomfort liefert das adaptive Luftfahrwerk an der Hinterachse mit elektronischer Dämpferregelung, einstellbaren Fahrmodi und automatischer Niveauregulierung.

Der Volvo S90L bietet zusätzliche Geräuschdämmung und eine Akustikverglasung mit verstärkten Seitenscheiben sowie einen Ionisator für eine besonders gründliche Reinigung der Innenraumluft. Für Spitzensound sorgt das Audiosystem von Bowers & Wilkins mit 19 Lautsprechern und 1400 Watt Leistung. Smartphones lassen sich über Apple Carplay und Android Auto mit dem Bediensystem des Fahrzeugs verbinden und über den großen Touchscreen in der Armaturentafel bedienen. Auch ein Head-up-Display und das Sensus 3D-Navigationssystem mit Echtzeit-Verkehrsinformationen, „Send to Car“-Routeneingabe und „Local Search“-Umgebungssuche gehören zum Serienumfang.

Bis zu 47 Kilometer rein elektrisch

Volvo S90L Excellence.
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Dachhimmel und Türsäulen des Volvo S90L Excellence sind mit Nubuk-Textil bezogen, Sonnenblenden und Haltegriffe mit Leder veredelt und die B- und C-Säulen mit eloxiertem Aluminium verziert. Das Heck des Viertürers schmückt das Excellence-Logo in Form einer kleinen Krone, die Front wird durch die Voll-LED-Scheinwerfer mit erweitertem Fernlicht, dynamischem Kurvenlicht und intelligentem Fernlichtassistenten geprägt. Die Limousine rollt auf exklusiven 20-Zoll-Rädern im Zehn-Speichen-Diamantschnitt-Design.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Acht-Gang-Automatikgetriebe an alle vier Räder. Bis zu 47 Kilometer kann das Fahrzeug bei voller Batterie rein elektrisch zurücklegen, der Norm-Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf 2,3 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 52 Gramm pro Kilometer. Mit an Bord ist auch das Pilot-Assist-System für teilautonomes Fahren bis 130 km/h.

Die Preise für die ab sofort bestellbare Luxuslimousine beginnen bei 108 460 Euro.

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Kia Ceed: Die Rundum-Aufwertung

Wed, 20/06/2018 - 08:08

Bisher hatte er einen Apostroph im Namen, den keiner so richtig verstand. Jetzt hat Kia diese überflüssige Extravaganz dahin geschickt, wo sie hingehört. Und so rollt der kompakte Koreaner europäischen Ursprungs in dritter Generation schlicht als „Ceed“ zu den Händlern. Am 30. Juni 2018 fällt der Startschuss. Wir haben den Hoffnungsträger schon ausprobiert.

Gelungene Optik und wertige Materialien

Der Kia Ceed der dritten Generation ist ein reineuropäisches Produkt.
Copyright: Kia

Die Optik ist gelungen, so der Eindruck beim ersten Blickkontakt im portugiesischen Faro. Der Ceed nimmt ein paar dezente Anleihen beim sportlichen Stinger, er steht jetzt bei weitgehend unveränderten Außenmaßen breiter und stabiler auf der Straße. Und das Blechkleid verströmt einen Tick mehr Dynamik. Markantes Wahrzeichen im Heck sind die Tagfahr-Rückleuchten in LED-Technik.

Beim Einsteigen empfängt die Passagiere eine Portion Wohlfühl-Atmosphäre. Die Cockpit-Gestaltung darf als sehr gelungen gelten, die Materialien fühlen sich angenehm an und machen einen wertigen Eindruck, auch wenn es in die tieferen Regionen des Fußraums geht, dort, wo bei vielen Marken auf Teufel komm raus um Einsparungen gerungen wird. Die Instrumente lassen sich präzise ablesen, die Bedienung des Touchscreens und der Schalter ist weitestgehend selbsterklärend.

Kia gibt sich keine Blöße

Ansprechend gestaltet und mit angenehmen Materialien: das Interieur des Kia Ceed.
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Die Sitze sind gut geformt und gepolstert, auch das Platzangebot im Fond findet Zustimmung – hier können es auch ausgewachsene Mitteleuropäer gut aushalten. Der Kofferraum des in Deutschland gezeichneten und entwickelten und in der Slowakei produzierten Kompakten ist leicht auf 395 bis 1.291 Liter gewachsen, ein doppelter Ladeboden ermöglicht den Transport höheren Stückguts – und die Ladekante fällt Bandscheiben-freundlich um fast neun Zentimeter niedriger aus.

Auch wenn es um die Ausstattung geht, gibt sich Kia keine Blöße. Bereits ab der Basis sind etwa angenehme und hilfreiche Dinge wie ein Audio-System mit 5-Zoll-Display, die Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein Tempomat oder der Dämmerungssensor und der Fernlichtassistent installiert. Auch die Klimaanlage ist immer drin, ebenso wie der Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, der aktive Spurhalteassistent und der Müdigkeitswarner.

In praktisch allen Bereichen dazugewonnen

Die Seitenlinie des Kia Ceed wurde deutlicher modelliert.
Copyright: Kia

In höheren Ausstattungsversionen können sich die Käufer des Ceed teils serienmäßig, teils optional über die 8-Zoll-Navigation, ein JBL-Soundsystem, induktives Laden fürs Smartphone, Android Auto und Apple CarPlay und beheizbare und klimatisierte Ledersitze freuen. Oder über Spurwechselassistent, Querverkehrswarner und Verkehrszeichenerkennung. Eine Premiere bei europäischen Kia-Modellen ist der Stauassistent, der schon mal Stufe zwei des autonomen Fahrens drauf hat.

Soweit die Theorie. In der Praxis hat der Ceed gegenüber dem erfolgreichen Vorgänger in praktisch allen Bereichen dazugewonnen. Fahrwerk und Lenkung wurden so optimiert, dass es in jeder Situation zu spüren ist. Der Ceed rollt sanft und geschmeidig ab, schluckt auch böse Querfugen und sonstige Unebenheiten entspannt weg, lässt sich präzise und mit der passenden Rückmeldung führen und vermittelt auch in schnellen Kurven ansatzlos Vertrauen.

Es geht munter weiter mit der Ceed-Familie

Kühler Blick mit einer Portion Stinger-Genen: die Frontpartie des neuen Ceed.
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Das Geräuschniveau ist angenehm niedrig, auch wenn die Motoren ordentlich ausgedreht werden. Etwa der 120 PS starke Dreizylinder-Turbo-Benziner mit einem Liter Hubraum, der ebenso bereits aus dem Vorgänger bekannt ist wie der Einstiegsbenziner mit 1,4 Liter Hubraum und 100 PS. Neu ist dessen Turbo-Version mit 140 PS, die den vergleichsweise leichten Ceed zum knackigen Flitzer macht: 0 bis 100 km/h in 8,9 Sekunden, 210 km/h Spitze sind ordentliche Werte.

Dazu gibt es noch einen Diesel mit 115 und 136 PS, alle Aggregate erfüllen die zukunftssichere Abgasnorm Euro 6d-Temp. Neben der Sechsgang-Handschaltung werden der 1,4 Turbo und der stärkere Diesel auch mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten. Die Preisliste startet bei 15.990 Euro, das bedeutet, dass die neuen Zutaten bei der Serienausstattung mit exakt 1.000 Euro zu Buche schlagen. Wer sich die Platinum-Edition mit dem stärkeren Diesel gönnt, ist dem Kia-Händler 34.690 Euro schuldig.

Und wie geht es weiter mit der Ceed-Familie? Ziemlich munter, denn Ende September 2018 rollt der neue Kombi an. Ende des Jahres folgt ein Shooting Brake. Und 2019 will Kia neben einem dieselnden Mild-Hybriden mit 48-Volt-Technik noch ein weiteres Ceed-Derivat von der Leine lassen. Aber wie das ausschauen soll, ist noch streng geheim.

Technische Daten Kia Ceed 1.0 T-GDIFünftüriger, fünfsitziger Kompaktwagen Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 4.310/1.800/1.447/2.650 Leergewicht ab 1.279 kg zul. Gesamtgewicht 1.800 kg Kofferraumvolumen 395 – 1.291 l Wendekreis 10,6 m zul. Anhängelast gebremst 1.200 kg Motor Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor Hubraum 998 ccm Leistung 88 kW/120 PS bei 6.000 U/min max. Drehmoment 172 Nm bei 1.500 – 4.000/min Höchstgeschwindigkeit 190 km/h 0 bis 100 km/h 11,1 Sekunden kombinierter Verbrauch 5,6 l/100 km CO2-Ausstoß 128 g/km Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe Antrieb Frontantrieb Preis ab 19.090 Euro

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Klaus Kroppa wird Toyota-Marketingdirektor

Tue, 19/06/2018 - 14:35

Klaus Kroppa (51) ist ab 1. Juli 2018 Marketingdirektor bei Toyota Deutschland. Er übernimmt den Posten von Sevilay Gökkaya, die die Verantwortung für den Bereich Brand and Marketing Communication für Europa in der Zentrale in Brüssel übernehmen wird.

Seit 16 Jahren bei Toyota

Klaus Kroppa ist studierter Maschinenbau-Ingenieur. Er ist seit mehr als 20 Jahren in der Automobilbranche tätig und verfügt über langjährige Führungserfahrung. Bei Toyota ist er seit 16 Jahren tätig. Zuletzt war er als General Manager für den Personalbereich verantwortlich, davor in den Bereichen Produktqualität und Produktmarketing. Kroppa berichtet direkt an Alain Uyttenhoven, Präsident und Geschäftsführer der Toyota Deutschland GmbH.

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Britisches Wohn-Ei: Barefoot Caravan

Tue, 19/06/2018 - 11:36

Nicht nur die Amerikaner können mit dem Airstream einen trendigen Wohnwagen im Retrodesign bauen. Auch die campingbegeisterten Briten finden bei sich in Großbritannien einen im Stil der 60er Jahre gehaltenen, rundlich gestylten und rund fünf Meter langen Caravan.

Cathy Chamberlain entwarf den Caravan nach ihren Wünschen

Barefoot Caravan.
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Entwickelt und designed wurde der Barefoot in Großbritannien. Beteiligt am Entwurf waren auch Studierende der Universität Coventry aus dem Bereich Automotive und Transport Design. Der Wohnwagen verfügt über ein galvanisiertes Stahl-Chassis, eine Karosserie in Monocoque-Bauweise aus Fiberglas und eine handgefertigte Küche. Den aerodynamisch gestylten Wohnwagen, dessen Innenraum und Technik weitgehend nach Kundenwunsch gestaltet wird, gibt es in verschiedenen Farbtönen, zu einem Preis ab umgerechnet rund 27 500 Euro .

Zu verdanken ist der Barefoot dem Umstand, dass die Anwältin Cathy Chamberlain einen Campingtrip als recht nass und kalt – und damit als eher ungemütlich – erlebte. Sie wünschte sich darauf hin einen Wohnwagen. Ihr schwebte allerdings kein langweiliges 08/15-Modell von der Stange vor, sondern ein schicker, nett und gefällig gestalter Caravan. Wie es dann oft so im Leben geht, fand sie kein Modell, das ihren Ansprüchen genügte. So machte sie sich mit Mike Williams und Ben Matthews daran, ihren Wunsch-Caravan zu entwerfen.

Kurvig und einzigartig

Barefoot Caravan.
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Drei Jahre feilte Cathy Chamberlain am Design des Barefoot. Er ist 520 Zentimeter lang, 192 Zentimeter breit und 236 Zentimeter hoch. „Curved and unique“ ist er geraten, das eiförmige Erscheinungsbild macht ihn einzigartig.

Im Wohnraum gibt es eine große Rundsitzgruppe mit Polstern aus weißem Kunstleder, die in der Nacht zu einem Bett von 180 x 180 Zentimetern verwandelt werden kann. Hinzu kommt eine Küchenzeile mit einem zweiflammigen Kocher und Spüle, Heizung, Warmwasser-Boiler, farbige Schränke, ein Weinregal und eine Naßzelle. Angeboten wird der Barefoot derzeit lediglich in Großbritannien – aber auch in den USA soll er wegen des großen Interesses später zu kaufen sein.

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Tesla Model S als Nobel-Transporter

Tue, 19/06/2018 - 11:16

Auf der Suche nach der passenden Bereifung für ein einmaliges und wirklich außergewöhnliches Fahrzeug landete der niederländische Karosseriebauer RemetzCar bei Vredestein Ultrac Vorti. Sie sorgen beim Tesla Model SB für den sicheren Kontakt zur Fahrbahn. SB steht dabei für Shooting Brake. Den großen Tesla gibt es jetzt also auch mit Kombi-Heck.

Ein ganz spezieller Auftritt

Für einen Sammler wurde ein Tesla Model S in einen Edel-Transporter umgebaut.
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Ein niederländischer Sammler hatte das Einzelstück mit der elegant-praktischen Heckpartie in Auftrag gegeben, gezeichnet wurde es vom Studio Niels van Roij Design. Der auffällige Chromstreifen um die Seitenfenster soll dem Auto ein ganz spezielles Shooting-Brake-Design verleihen, das Chromprofil soll die für Kombifahrzeuge mit ihren verlängerten Dachlinien typische optische Masse reduzieren. Auch die Farbe ist einzigartig: Ein grüner Metallic-Farbton mit einem Hauch Gold sorgt für einen ganz speziellen Auftritt.

Das Modell SB wird sich jetzt auf einer Tour durch verschiedene europäische Länder Interessenten präsentieren. Seine öffentliche Premiere hat es beim International Concours d’Élégance Paleis Het Loo (29. Juni bis 1. Juli 2018) in den Niederlanden.

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Facelift beim Opel Astra

Tue, 19/06/2018 - 11:12

Im Jahr 2015 hat der Opel Astra K den Car of the Year Award für sich beanspruchen können, aber das Segment der Kompakt-Klasse ist ein bitter umkämpfter Markt, so dass der aktuelle Astra eine Auffrischungskur benötigt, um sich seine Anteile zu sichern. Heute wurde ein Prototyp während einer Testfahrt in Spanien fotografiert.

Lediglich die Frontpartie wurde mit reichlich Tarnfolie abgeklebt

Opel Astra.
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Die Designer wollen noch nicht preisgeben, was sie sich haben einfallen lassen. Ein Facelift ist schon etwas ungewöhnlich, da man sich bei der Astra-Baureihe früher nie sonderlich viel Gedanken über ein Facelift bei der Frontpartie gemacht hatte. Beim 2019er Astra soll also nun der Kühlergrill umgestaltet werden und die Frontschürze erhält zusätzlich neben Frontscheinwerfern ein neue Form.

Im Februar 2017 hatte PSA angekündigt Opel sowie Vauxhall vom amerikanischen Hersteller General Motors zu übernehmen. Man könnte munkeln, das dies der Auslöser war, den Astra einem Facelift zu unterziehen. Auch soll vom französischen Hersteller PSA ein leistungsstärkster Motor für den Astra Verwendung finden.

Neue Motoren dank PSA?

Opel Astra.
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Zu Beginn diesen Jahres erhielt der Opel Grandland X einen 1.5-liter Diesel mit einer Leistung von 130 PS aus dem PSA-Regal, welcher auch in einigen Modellen von Peugeot und Citroen zu finden ist. Dieses Aggregat könnte sich als ideal für den Astra erweisen, dessen Leistungsmerkmale dem 1.6 CDTI gleichen, bei geringerem Spritzverbrauch. Der 1.2 PureTech von Peugeot wäre ein weiterer attraktiver Kandidat für den Astra zusammen mit ein der Acht-Stufen-Automatik (Aisin) aus dem Peugeot 308.

Interessanterweise verfügt dieser Prototyp über eine Doppelauspuffanlage, wie man sie für gewöhnlich bei dieser Baureihe nur im Astra GSi antrifft. Auch wenn der Astra gerade etwas Mühe hat sich gegen die Kontrahenten VW Golf und Ford Focus zu behaupten, so kann er dennoch mit einer umfassenden Innenausstattung auftrumphen. Dazu gehören unter anderem Verkehrszeichen-Assistent, Full-LED-Matrix Scheinwerfer,  Spurhalte-Assistent und eine automatisierte Notbremsfunktion.

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Honda Civic Type R holt den nächsten Rundenrekord

Tue, 19/06/2018 - 10:58

Nach dem Rundenrekord in Magny-Cours im Mai hat der Honda Civic Type R mit einer Zeit von 2 Minuten und 53,72 Sekunden auch eine neue Bestzeit in Spa-Francorchamps (Belgien) aufgestellt. Sie gilt für Serienfahrzeuge mit Straßenbereifung und Frontantrieb. Fahrer war der Belgier Bertrand Baguette, ehemaliger Gewinner der World Endurance Championship, der in der Super GT zurzeit für Nakajima Racing in einem Honda NSX GT an den Start geht.

Zweiter Erfolg im Rahmen der „Type R Challenge 2018“

Der ehemalige WTC-Gewinner Bertrand Baguette hat mit dem Honda Civic Type R in Spa-Francorchamps einen neuen Rundenrekord für Serienfahrzeuge aufgestellt.
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Im Jahr 2016 erzielte Honda mit dem Type R der Vorgängergeneration Bestzeiten in Estoril, am Hungaroring, in Silverstone und in Spa-Francorchamps. Neben Magny-Cours sollen 2018 mit dem Civic Type R der aktuellen Generation erneut Rekorde auf den genannten vier Rennstrecken eingefahren werden. Nach dem erfolgreichen Rekordversuch in Magny-Cours im Mai ist die Bestzeit in Spa-Francorchamps der zweite Erfolg im Rahmen der „Type R Challenge 2018“. Das Fahrerteam für die weiteren Rekordversuche, die diesen Sommer folgen, setzt sich zusammen aus Ex-Formel-1-Weltmeister und NSX „Super GT“-Pilot Jenson Button (Großbritannien), WTCR-Pilot Tiago Monteiro (Portugal) und BTCC-Legende Matt Neal (GB).

Der Honda Civic Type R hat einen 2,0-Liter-Motor mit 320 PS, beschleunigt in 5,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 272 km/h.

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